Kühldecken

Die Kühldecke gehört zur Gruppe der Flächenheiz-/kühlsysteme. Als Kühldecke gilt eine Raumdecke, deren Temperatur unterhalb der Raumlufttemperatur gebracht und gehalten wird. Dies geschieht durch geschlossene Kreisläufe von gekühltem Wasser. Trotz des Namens geben Kühldecken keine Kälte ab, sondern entziehen dem Raum Wärme.

Strahlungskühldecken

Strahlungsdecken haben eine zumeist geschlossene Oberfläche. Die Wärmeübertragung erfolgt vorwiegend durch Strahlung (mindestens 60 %). Ihr Platzbedarf ist in der Regel nicht größer als der für die Konstruktion der Decke ohne Kühlung. Der Vorteil der Strahlungsdecke liegt im Einfluss auf die Raumtemperatur. Die empfundene Raumtemperatur hängt von der Raumlufttemperatur und der Temperatur der Raumumschließungsflächen ab. Hohe Differenzen zwischen empfundener Temperatur und Raumtemperatur von 1,5 – 2 K werden nur von Kühlsystemen mit hohem Strahlungsanteil realisiert. So entsteht ein behagliches Raumklima. Mit Strahlungskühldecken werden Kühlleistungen bis ca. 100 W/m² erreicht.

Konvektionskühldecken

Bei den Konvektionskühldecken überwiegt der konvektive Teil (mindestens 60 %) beim Wärmeaustausch. Diese abgehängten Decken sind offene Konstruktionen, dadurch wird die Konvektion und somit die Kühlleistung erhöht. Es werden Kühlleistungen bis zu 200 W/m² erreicht.